Herzlich Willkommen bei der Kempowski-Gesellschaft

Über uns


Seit Juni 2007 widmet sich die "Kempowski-Gesellschaft" der Bewahrung und Förderung der Werke Walter Kempowskis (1929-2007), der zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur zählt. Die literarische Gesellschaft wurde u.a. von Journalisten, Wissenschaftlern, Studierenden und zahlreichen Privatpersonen in Gießen ins Leben gerufen. Mittlerweile hat sie Mitglieder aus dem In- und Ausland, etwa aus Italien, Ungarn und den USA.

Die Geschäftstelle der Gesellschaft wurde eingerichtet am

Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen
Otto-Behaghel-Str. 10 B / 1
35394 Gießen

Mail: julia.stein82(at)gmx.de


Adventsaktion der Kempowski-Gesellschaft

Anekdoten und Gedanken

                   

 

Liebe Bewunderer des Werks Walter Kempowskis,

 

der Advent naht und auch dieses Jahr würden wir gern ein kleines Extra zur Adventszeit für Sie auf unserer Facebookseite bereitstellen. Nur aus Ihren Anekdoten und Gedanken, möchten wir diesmal einen Adventskalender kreieren. Bitte schicken Sie uns per E-Mail (Kempowski_Adventskalender@web.de). Ihre Erlebnisse und Erinnerungen, die direkt oder indirekt mit Walter Kempowski zu tun haben

Es darf auch eine Beschreibung dessen sein, was für Sie persönlich die Advents- und Weihnachtszeit bedeutet, was Sie damit verbinden, worauf Sie sich freuen etc. Oder auch die Schilderung eines besonderen Weihnachtserlebnisses in Ihrem Leben.

Wir werden ab 1.12. täglich bis 24.12. eines Ihrer Zitate auf Facebook posten (mit Namen oder auf Wunsch auch anonym). Unter den Teilnehmer/innen verlosen wir am Ende wieder ein Weihnachtsgeschenk.

Bitte beteiligen Sie sich rege, damit unser kollektiver Erinnerungsadventskalender zustande kommen kann.

Sie finden uns bei Facebook als Gruppe "Kempowski-Gesellschaft e.V.".

Herzlichen Dank!


Hildegard Kempowski mit 84 Jahren verstorben

Kempowski-Gesellschaft trauert

                   

 

Mit großer Anteilnahme und Bestürzung hat die Kempowski-Gesellschaft vom Tod von Hildegard Kempowski, geborene Janssen, erfahren. Die Witwe Walter Kempowskis starb am 12. August 2019 in Nartum.
Hildegard Janssen und Walter Kempowski heirateten 1960 in Göttingen und arbeiteten als Lehrerin und Lehrer zunächst an der Dorfschule in Breddorf bei Zeven, später in Nartum. Aus der Ehe entstammten die Kinder Karl-Friedrich und Renate. Nach dem Tode Walter Kempowskis leitete Hildegard Kempowski mit dem Stiftungsvorstand die Kempowski Stiftung Haus Kreienhoop und führte so das Andenken Walter Kempowskis weiter. Hierzu gehörten insbesondere die Literaturnachmittage im Haus Kreienhoop und andere Veranstaltungen. Auch trat Hildegard Kempowski in den vergangenen Jahren immer wieder bei Lesungen und Tagungen auf, und konnte so aus einer persönlichen Perspektive die Werke ihres Mannes einem breiten Publikum nahebringen. So auch bei einer Lesung in Gießen im Jahr 2013 auf Einladung der Kempowski-Gesellschaft.

Die Kempowski-Gesellschaft verliert mit Hildegard Kempowski eine zentrale Bewahrerin des Andenkens von Walter Kempowski und eine geschätzte Gesprächspartnerin, die zuletzt insbesondere für das von der Gesellschaft geförderte Kempowski-Handbuch (Berlin 2019) eine ganz wesentliche Unterstützerin war.
 

Traueranzeige der Kempowski-Stiftung
 

Trauer um Erwin Leibfried

Ehemaliger 2. Vorsitzender verstorben

                   

 

Die Kempowski-Gesellschaft trauert um Prof. Dr. Erwin Leibfried, der insbesondere als Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender von 2007 bis 2010 eine ganz wichtige Unterstützung für die Gründungsphase der Gesellschaft war.

Als Professur für Allgemeine Literaturwissenschaft am Institut für Germanistik, die er von 1973 bis 2006 innehatte, war Erwin Leibfried insbesondere Mitbegründer der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Universität Gießen im Jahr 1998 und gründete 1987 die Internationale Multatuli Gesellschaft.

Am 1. August 2019 verstarb Erwin Leibfried im Alter von 77 Jahren.

(Nachruf auf Prof. Dr. Erwin Leibfried der Arbeitsstelle Holocaustliteratur)
 

Kempowski-Gesellschaft trauert um Jörg Riecke

Ehemaliger Vorsitzender verstorben

                   

 

Die Kempowski-Gesellschaft ist zutiefst erschüttert über das vollkommen unerwartete Ableben von Prof. Dr.  Jörg Riecke.

Jörg Riecke war Gründungsmitglied der Gesellschaft und hatte von Ende 2013 bis 2018 den Vorsitz der Gesellschaft inne. Bereits in den ersten Jahren der Gesellschaft hat er die Arbeit der Kempowski-Gesellschaft durch zahlreiche Veranstaltungen an und mit der Universität Heidelberg auf unschätzbare Art und Weise unterstützt.

Vor allem aber hat er die Gesellschaft durch seine einzigartige Persönlichkeit und sein hoch engagiertes und stets empathisches Wirken unglaublich bereichert und geprägt.


Erst im Januar dieses Jahres hat die Gesellschaft Jörg Riecke auf der Jahreshauptversammlung für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender gedankt und gemeinsam mit ihm im März 2019 den Versand der Publikation "Kempowskieskes Erzählen. Narrative Strukturen in Walter Kempowskis ‚Echolot‘" von Markus Schenzle an die Mitglieder der Gesellschaft organisiert.

Es erscheint uns unfassbar, dass er nicht mehr da ist.

(Nachruf auf Prof. Dr. Jörg Riecke der Universität Heidelberg)
 

Gelungene Lesung mit Falko Hennig in Gießen

Amüsanter "Rikscha Blues"

                   

 

Zu Ehren des 90. Geburtstags von Walter Kempowski hatte die Kempowski-Gesellschaft am 26. April in einer Kooperation  mit der Universitätsbibliothek Gießen eine Lesung mit Falko Hennig organisiert.

Die Lesung aus Hennigs  neuen Buch "Rikscha Blues" kam im Publikum gut an, wie auch im Anschluss ein angeregtes Gespräch zwischen den Gästen und dem Autor zeigte.

Schriftsteller Falko Hennig und Vorsitzende Julia Stein bei der Diskussion mit den Gästen der Lesung.

Zum Pressebericht über die Lesung in der Gießener Allgemeinen Zeitung
 

Lesung mit Falko Hennig in Gießen

Am 26. April 2019 in der UB Gießen

                   

 

Der Berliner Autor, Journalist und Bühnen-künstler Falko Hennig liest (und singt!) am 26. April 2019 in einer Kooperation der Kempowski-Gesellschaft mit der Universitätsbibliothek Gießen im Zeitschriftenlesesaal der UB aus seinem neuen Buch "Rikscha Blues".

Hennigs Debütroman "Alles nur geklaut" wurde von Walter Kempowski gefördert. Im Anschluss wirkte Hennig bei den Arbeiten an  Kempowskis "Alkor", "Das Echolot" und "Ortslinien" mit. Auch nahm er an den Literaturseminaren Kempowskis teil.

Datum: 26. April 2019, ab 19:00 Uhr.

Ort: Zeitschriftschriftenlesesaal der Universitätsbibliothek Gießen, 1. Stock

Der Eintritt ist frei!

Weiteres Infos über Falko Hennig: www.falko-hennig.de
 

Jahreshauptversammlung im Januar 2019

Neuer Vorstand gewählt

                              

 

Am 4. Januar 2019 fand Jahreshauptversammlung für das Jahr 2017 statt. Aufgrund von Terminausfällen werden die Jahreshauptversammlungen für 2017 und 2018 in diesem Jahr nachgeholt

In der Jahreshauptversammlung wurde außerplanmäßig die Nachfolge für den bisheringen Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Jörg Riecke gewählt. Herr Riecke hatte bereits bei der Wahl im vorigen Jahr erklärt, dass er das Amt des Vorsitzenden der Kempowski-Gesellschaft aus Zeitgründen nur noch für ein Jahr kommissarisch übernehmen würde.

Zur neuen Vorsitzenden wurde Frau Julia Stein aus Ratingen gewählt, die bisher Schriftführerin der Gesellschaft war. Zum neuen Schriftführer wurde Herr Dr. Andreas Grünes aus Mainz gewählt, der bisher im Vorstand als Beisitzer tätig war. Zur neuen Beisitzerin wurde Frau Johanna Keller aus Wetzlar gewählt.

Der neue Vorstand dankt Herr Prof. Dr. Riecke für sein langjähriges Engagement als Vorsitzender der Kempowski-Gesellschaft!

   

Vierteiliger Kempowski-Zyklus am Altonaer Theater

Eröffnung mit "Aus großer Zeit"

                       
Am Altonaer Theater in Hamburg wurde im September 2018 die Bühnenadaption von Walter Kempowskis "Aus großer Zeit" aufgeführt. Die Aufführung, die in der Presse ein positives Echo (Hamburger Abendblatt vom 23.09.2018 und Norddeutscher Rundfunk vom 24.09.2018 )  hervorrief, bildet den Auftakt zu einem vierteiligen Zyklus der Bühnenfassung von Walter Kempowskis "Deutscher Chronik":

Aus neun Romanen werden vier Aufführungen - rund dreieinhalb Stunden lang.

Mit der Premiere von „Tadellöser & Wolf"f setzte das Altonaer Theater Ende September den Kempowski-Zyklus for, die nächsten Premieren erfolgen im März 2019.

Zum Kempowski-Zyklus auf der Website des Altonaer Theaters


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